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Alt 13.03.06, 22:29   #1
rossi
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 03.2006
Beiträge: 1
Einbau Haustür

Hallo,

ich bin neu hier und muss gleich mal ein paar Fragen loswerden.
Ich bin Bauherr einer Doppelhaushälfte (kfw_40-Haus) und habe so meine
Sorgen mit dem ausführenden Generalunternehmen.
Unter anderem habe ich den Verdacht, dass bei uns die Türen (insbesondere
die Haustür) und Fenster nicht fachgerecht eingebaut wurden.
Ich habe meine Zweifel auch schon beim ausführenden Generalunternehmen
geäußert. Diese sagten mir, es sei alles in Ordnung.

Die Einbausituation der Haustür stellt sich wie folgt dar:

-Monolitisches Mauerwerk ( Ytongstein)
-Türzarge in die Mauerwerksöffnung eingesetzt und rechts,links und oben mit
Montageschaum ausgeschäumt.
-Auf der Innenseite wurden Anputzbänder auf die Türzarge geklebt und
eingeputzt. Im Außenbereich noch kein Putz
-Die untere Seite der Türzarge (Türschwelle) wurde nicht abgedichtet. (
sehr starke und kalte Zugluft ins Innere des Hauses )
-Eisbildung auf den Fliesen im Bereich der Haustür
-Die Stärke des Schaumes beträgt zum Teil nur einen Zentimeter
-Die Höhe der Türschwelle, bezogen auf den fertigen Innenfußboden beträgt
ca. 5 cm
-Der Abstand vom Fußboden zur Unterkante Türblatt beträgt ca. 3,5 cm

Gibt es allgemein gültige Einbauvorschriften für Haustüren, in dem die oben
beschriebenen Werte geregelt sind?

Was haltet ihr von diesem Einbau? Kann das so denn richtig sein?

Warte gespannt auf eure Antworten.

Gruß

rossi
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Alt 14.03.06, 12:41   #2
Andreas Euler
 
Registriert seit: 12.2002
Ort: 63075 Offenbach; Tel.: 069-86005433
Beiträge: 2.397
Hallo rossi,

klar gibt es massenweise Einbauvorschriften für Fenster und Außentüren, nicht zuletzt die gute alte Enev (Energieeinsparverordnung) hier ist alles, oder fast alles geregelt.

Montagerichtlinien kannst du unter www.window.de besorgen.

Es ist natürlich von hier aus was zu den örtlichen Gegebenheiten was zu sagen, vielleicht etwas leichter, wenn du Bilder einstellst.

Ansonsten kann ich dir raten, hole dir mal einen unabhängigen Fachmann, am besten einen Sachverständigen ins Haus, der sich die ganze Sache mal anschaut und dir sicher mehr sagen kann.
Adressen bekommst du bei deiner Zuständigen HWK, Handwerkskammer.

Gruß Andreas
__________________
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Euler

Geht nicht gibt es nicht !
Andreas Euler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.03.06, 14:19   #3
Thomas2
Thomas Müller
 
Registriert seit: 11.2003
Ort: 25693 Volsemenhusen
Beiträge: 1.225
Hallo,

wie erwähnt ist eine Ferndiagnose schon recht schwer, dennoch halten wir uns an Deine angaben:

-Monolitisches Mauerwerk ( Ytongstein)
OK, kann ja sein.

-Türzarge in die Mauerwerksöffnung eingesetzt und rechts,links und oben mit
Montageschaum ausgeschäumt.
OK, ist nichts einzuwenden

-Auf der Innenseite wurden Anputzbänder auf die Türzarge geklebt und
eingeputzt. Im Außenbereich noch kein Putz
Supi, dann is ja gut.

-Die untere Seite der Türzarge (Türschwelle) wurde nicht abgedichtet. (
sehr starke und kalte Zugluft ins Innere des Hauses )
Schlecht !! Hier ist Nachholbedarf angesagt.

-Eisbildung auf den Fliesen im Bereich der Haustür
Kein Wunder, bei fehlender Dämmung und Abdichtung in diesem Bereich.

-Die Stärke des Schaumes beträgt zum Teil nur einen Zentimeter
Kann man geteilter Meinung sein. 1,5-2,0 cm währen besser.

-Die Höhe der Türschwelle, bezogen auf den fertigen Innenfußboden beträgt
ca. 5 cm
Hossa, baut Ihr in den Niederlanden ? Die Holländer fürchten doch nichts mehr als das Wasser. Das ist ja schon eine Stolperfalle. Nun gut, kann man sich auch dran gewöhnen und jede Fußmatte passt drunter. Mir wäre da was zu Hoch montiert bzw. zu klein gemessen.

-Der Abstand vom Fußboden zur Unterkante Türblatt beträgt ca. 3,5 cm
Dito Vorposition.

Gruß
__________________
Thomas Müller
Thomas2 ist offline   Mit Zitat antworten
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